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»Das schönste Geschenk, das man seinen Liebsten machen kann, ist, ihnen Wertschätzung entgegenzubringen.« Elma van Vliet

Als meine Mutter 2001 schwer krank wurde, geriet meine Welt aus den Fugen und ich wusste zunächst nicht, wie es weitergehen sollte. Bis dahin hatte ich einen Job, der mir viel abverlangte, einen vollen Terminkalender und Spaß an den alltäglichen Dingen, die ich tat. Aber die Tatsache, dass meine Mutter auf einmal nicht mehr da sein würde, machte mich sehr traurig.

Früher dachte ich immer, dass meine Mutter immer da sein würde, wenn ich sie brauche. Und jetzt wurde mir klar, dass dies keine Selbstverständlichkeit war. Und es gab so viele Fragen, die ich ihr noch stellen wollte! Darüber, wie sie früher einmal war, aber auch über ihre großen und kleinen Träume im Leben. Um Antworten auf all diese Fragen zu erhalten, beschloss ich, ein Buch für sie zu machen: „Mama, erzähl mal!“.

Bald schon wurde mir klar, dass ich nicht die Einzige war, der viel daran gelegen war, die Erinnerungen ihrer Mutter zu bewahren. Und so suchte ich für das Buch einen Verlag. So kam es, dass plötzlich ein für damalige Zeiten völlig ungewöhnliches Buch auf den Markt kam – eines, das nicht erzählt, sondern das Fragen stellt.

Als mich dann ein kleines Mädchen fragte, ob ich ein solches Buch nicht auch für ihren Vater machen könnte, habe ich beschlossen, nicht nur dieses Projekt in die Tat umzusetzen, sondern auch, meine damalige Arbeit aufzugeben, um mich voll und ganz dieser neuen aufregenden Aufgabe widmen zu können: Bücher zu machen, in denen man Erinnerungen festhalten kann.

Ich hätte niemals damit gerechnet, dass diese Entscheidung eines Tages über drei Millionen Geschichten von Müttern, Vätern, Opas, Omas, Freunden und Freundinnen hervorbringen würde.